Ritterturniere
Als Turnier bezeichnet man ein ritterliches Kampfspiel. Dabei traten im Mittelalter mehrere Einzelpersonen oder Gruppen in einem Wettkampf gegeneinander an.
Es gab zum Beispiel Einzelkämpfe in verschiedenen Sparten, wie Schwertkampf, Bogenschießen und das Lanzenstechen (Tjost), aber auch Massengefechte (Buhurt) mit stumpfen Waffen.
Grundlage für die Erhaltung der Kampfkraft der Panzerreiter war das ständige Training, ursprünglich entsprang das Turnier also einer militärischen Notwendigkeit.
Es entwickelte sich aber allmählich als ein freies, ritterliches Kampfspiel zum Kern- und Höhepunkt ritterlicher bzw. adliger Kultur schlechthin.